FOTAS | Verteilte Temperaturmessung
Distributed Temperature Sensing (DTS)
Konkrete Temperaturen entlang einer Sensorfaser kontinuierlich messen und thermische Ereignisse räumlich zuordnen – auch dort, wo punktuelle Fühler große Lücken lassen würden.

FOTAS | Verteilte Temperaturmessung
Konkrete Temperaturen entlang einer Sensorfaser kontinuierlich messen und thermische Ereignisse räumlich zuordnen – auch dort, wo punktuelle Fühler große Lücken lassen würden.

Auswahlhilfe & weitere Informationen ↓
FOTAS | Verteilte Temperaturmessung
Konkrete Temperaturen entlang einer Sensorfaser kontinuierlich messen und thermische Ereignisse räumlich zuordnen – auch dort, wo punktuelle Fühler große Lücken lassen würden.

Grundlagen
DTS steht für Distributed Temperature Sensing. Eine geeignete Glasfaser dient über ihre Länge als kontinuierlicher Temperatursensor. Das System erzeugt kein einzelnes Messsignal an wenigen Punkten, sondern ein Temperaturprofil entlang der Route. So werden thermische Veränderungen nicht nur sichtbar, sondern auch einer Position zugeordnet.
Messprinzip
Vom optischen Signal bis zur nutzbaren Information in vier Schritten. Details wie Pulsfolge, Auflösung, Mittelung und Auswertealgorithmus hängen von System und Projekt ab.
Kurze Laserimpulse laufen durch die faseroptische Sensorstrecke.
Stokes- und temperaturabhängige Anti-Stokes-Anteile werden zurückgestreut.
Das Verhältnis der Signalanteile dient zur Berechnung der Temperatur.
Die Signallaufzeit verknüpft den Temperaturwert mit seiner Position entlang der Faser.
Saubere Trennung
Messgröße, Analyseergebnis und Anwendung sind nicht dasselbe. Welche Ereignisse belastbar erkannt oder klassifiziert werden, muss für Faser, Einbauort und Umgebung validiert werden.

Anwendungen
Durchgehende Temperaturabdeckung entlang ausgedehnter Verkehrs- und Versorgungswege.
Hotspots und ungewöhnliche Erwärmung entlang von Kabelrouten lokalisieren.
Temperaturverläufe an Förderern, Öfen, Reaktoren, Lagern oder Produktionsanlagen überwachen.
Temperaturanomalien im Zusammenhang mit Leckagen oder Prozessänderungen als Hinweis auswerten.
Thermische Entwicklungen entlang definierter Sensorwege überwachen; Brandschutzkonzept und Zulassungen separat prüfen.
Temperatur-, Anstiegsraten- oder Zonenalarme je nach Plattform und Projektanforderung konfigurieren.
Auswahlhilfe
| Technologie | Erfasst / analysiert | Typische Fragestellung | Geeignete Anwendungen |
|---|---|---|---|
| DAS | Vibrationen und akustisch geprägte mechanische Einwirkungen | Was ist wo passiert? | Perimeter, Zaun, Grabung, Trassen |
| DTS – diese Seite | Konkrete Temperaturwerte und Temperaturprofile | Wie warm ist es an dieser Position? | Wärme-, Brand-, Kabel- und Anlagenmonitoring |
| DTGS | Thermische Trends, Raten, Gradienten und Abweichungen | Wie verändert sich das thermische Verhalten über Zeit und Strecke? | Thermische Zustands- und Trendüberwachung |
Die Tabelle dient der Orientierung. Eine Kombination aus akustischer und thermischer Sensorik kann sinnvoll sein; sie ersetzt keine Projektprüfung.
Technische Einordnung
Temperatur wird entlang der Sensorroute statt nur an einzelnen, voneinander getrennten Punkten erfasst.
Thermische Auffälligkeiten lassen sich über die Signallaufzeit einer Position entlang der Faser zuordnen.
An den Messpositionen entlang des Kabels ist keine elektrische Versorgung für einzelne Sensoren erforderlich.
Die optische Faser ist unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen.
Feste Temperatur, Anstiegsrate und Zonen können bei dafür vorgesehenen FOTAS-Plattformen Teil der Auslegung sein.
Messdistanz, räumliche Auflösung, Reaktionszeit und Genauigkeit hängen von Konfiguration und Anwendung ab.
Aktuelles Sortiment
Die Kategorie listet zwölf DTS-Varianten. Kombiniert werden 1, 2 oder 4 Messkanäle mit nominellen Reichweiten von 2, 4, 8 oder 10 km. Für die Auswahl zählen neben Kanalzahl und Reichweite insbesondere Messaufgabe, Kabelroute, räumliche Auflösung, Reaktionszeit, Temperaturbereich und Alarmkonzept; die konkreten Werte sind dem jeweiligen Produktdatenblatt zu entnehmen.
Beispielhafte Modelle: FOTAS DTS 2 km CH1 · FOTAS DTS 10 km CH4
Projektberatung
Für eine belastbare Vorauswahl sollten Anwendung, Strecke, Sensorfaser, Einbauort und Alarmprozess gemeinsam betrachtet werden.
FAQ
DTS liefert ortsaufgelöste Temperaturwerte und daraus ein Temperaturprofil entlang der faseroptischen Sensorstrecke.
DTS beantwortet primär, wie warm es an einer Position ist. DTGS legt den Schwerpunkt auf die Analyse, wie sich das thermische Verhalten über Zeit und Strecke verändert.
DTS kann temperaturbasierte Alarmkriterien liefern. Die Einordnung als Brand und die Rolle im Brandschutzkonzept hängen von Systemausführung, Zulassung, Planung und behördlichen Anforderungen ab.
Das ist projektabhängig. Für verlässliche Temperaturmessung sind eine geeignete Sensorfaser, Kabelführung, thermische Kopplung und geprüfte Dämpfungswerte entscheidend.
Die Reichweite ist produkt- und konfigurationsabhängig. Im aktuellen Abatec-Sortiment sind Varianten mit 2, 4, 8 und 10 km sowie unterschiedlicher Kanalzahl gelistet.
Benötigt werden Alarmregeln, Zonen, Datenpunkte, Schnittstellen, Protokolle, Verantwortlichkeiten und die Reaktion auf Warnungen. Diese Punkte sollten vor der Produktauswahl feststehen.

DTS Technology
FOTAS DTS 10 km CH1Artikelnummer: DTS-CH1-10KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot

DTS Technology
FOTAS DTS 2 km CH4 Vierkanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH4-02KMArtikelnummer: DTS-CH4-02KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot

DTS Technology
FOTAS DTS 10 km CH2 Zweikanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH2-10KMArtikelnummer: DTS-CH2-10KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot

DTS Technology
FOTAS DTS 4 km CH4 Vierkanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH4-04KMArtikelnummer: DTS-CH4-04KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot

DTS Technology
FOTAS DTS 2 km CH2 Zweikanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH2-02KMArtikelnummer: DTS-CH2-02KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot

DTS Technology
FOTAS DTS 8 km CH2 Zweikanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH2-08KMArtikelnummer: DTS-CH2-08KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot

DTS Technology
FOTAS DTS 10 km CH4 Vierkanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH4-10KMArtikelnummer: DTS-CH4-10KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot

DTS Technology
FOTAS DTS 4 km CH2 Zweikanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH2-04KMArtikelnummer: DTS-CH2-04KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot
Wir unterstützen Sie bei der technischen Auswahl und stimmen Sensorstrecke, Glasfaser und Schnittstellen gemeinsam ab.

DTS Technology
FOTAS DTS 8 km CH1 Einkanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH1-08KMArtikelnummer: DTS-CH1-08KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot

DTS Technology
FOTAS DTS 8 km 4CH Vierkanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH4-08KMArtikelnummer: DTS-CH4-08KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot

DTS Technology
FOTAS DTS 4 km CH1 Einkanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH1-04KMArtikelnummer: DTS-CH1-04KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot

DTS Technology
FOTAS DTS 2 km CH1 Einkanal-Temperatursensorsystem | DTS-CH1-02KMArtikelnummer: DTS-CH1-02KM
Projektbezogene Auslegung und Angebot
Grundlagen
DTS steht für Distributed Temperature Sensing. Eine geeignete Glasfaser dient über ihre Länge als kontinuierlicher Temperatursensor. Das System erzeugt kein einzelnes Messsignal an wenigen Punkten, sondern ein Temperaturprofil entlang der Route. So werden thermische Veränderungen nicht nur sichtbar, sondern auch einer Position zugeordnet.
Messprinzip
Vom optischen Signal bis zur nutzbaren Information in vier Schritten. Details wie Pulsfolge, Auflösung, Mittelung und Auswertealgorithmus hängen von System und Projekt ab.
Kurze Laserimpulse laufen durch die faseroptische Sensorstrecke.
Stokes- und temperaturabhängige Anti-Stokes-Anteile werden zurückgestreut.
Das Verhältnis der Signalanteile dient zur Berechnung der Temperatur.
Die Signallaufzeit verknüpft den Temperaturwert mit seiner Position entlang der Faser.
Saubere Trennung
Messgröße, Analyseergebnis und Anwendung sind nicht dasselbe. Welche Ereignisse belastbar erkannt oder klassifiziert werden, muss für Faser, Einbauort und Umgebung validiert werden.

Anwendungen
Durchgehende Temperaturabdeckung entlang ausgedehnter Verkehrs- und Versorgungswege.
Hotspots und ungewöhnliche Erwärmung entlang von Kabelrouten lokalisieren.
Temperaturverläufe an Förderern, Öfen, Reaktoren, Lagern oder Produktionsanlagen überwachen.
Temperaturanomalien im Zusammenhang mit Leckagen oder Prozessänderungen als Hinweis auswerten.
Thermische Entwicklungen entlang definierter Sensorwege überwachen; Brandschutzkonzept und Zulassungen separat prüfen.
Temperatur-, Anstiegsraten- oder Zonenalarme je nach Plattform und Projektanforderung konfigurieren.
Auswahlhilfe
| Technologie | Erfasst / analysiert | Typische Fragestellung | Geeignete Anwendungen |
|---|---|---|---|
| DAS | Vibrationen und akustisch geprägte mechanische Einwirkungen | Was ist wo passiert? | Perimeter, Zaun, Grabung, Trassen |
| DTS – diese Seite | Konkrete Temperaturwerte und Temperaturprofile | Wie warm ist es an dieser Position? | Wärme-, Brand-, Kabel- und Anlagenmonitoring |
| DTGS | Thermische Trends, Raten, Gradienten und Abweichungen | Wie verändert sich das thermische Verhalten über Zeit und Strecke? | Thermische Zustands- und Trendüberwachung |
Die Tabelle dient der Orientierung. Eine Kombination aus akustischer und thermischer Sensorik kann sinnvoll sein; sie ersetzt keine Projektprüfung.
Technische Einordnung
Temperatur wird entlang der Sensorroute statt nur an einzelnen, voneinander getrennten Punkten erfasst.
Thermische Auffälligkeiten lassen sich über die Signallaufzeit einer Position entlang der Faser zuordnen.
An den Messpositionen entlang des Kabels ist keine elektrische Versorgung für einzelne Sensoren erforderlich.
Die optische Faser ist unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen.
Feste Temperatur, Anstiegsrate und Zonen können bei dafür vorgesehenen FOTAS-Plattformen Teil der Auslegung sein.
Messdistanz, räumliche Auflösung, Reaktionszeit und Genauigkeit hängen von Konfiguration und Anwendung ab.
Aktuelles Sortiment
Die Kategorie listet zwölf DTS-Varianten. Kombiniert werden 1, 2 oder 4 Messkanäle mit nominellen Reichweiten von 2, 4, 8 oder 10 km. Für die Auswahl zählen neben Kanalzahl und Reichweite insbesondere Messaufgabe, Kabelroute, räumliche Auflösung, Reaktionszeit, Temperaturbereich und Alarmkonzept; die konkreten Werte sind dem jeweiligen Produktdatenblatt zu entnehmen.
Beispielhafte Modelle: FOTAS DTS 2 km CH1 · FOTAS DTS 10 km CH4
Projektberatung
Für eine belastbare Vorauswahl sollten Anwendung, Strecke, Sensorfaser, Einbauort und Alarmprozess gemeinsam betrachtet werden.
FAQ
DTS liefert ortsaufgelöste Temperaturwerte und daraus ein Temperaturprofil entlang der faseroptischen Sensorstrecke.
DTS beantwortet primär, wie warm es an einer Position ist. DTGS legt den Schwerpunkt auf die Analyse, wie sich das thermische Verhalten über Zeit und Strecke verändert.
DTS kann temperaturbasierte Alarmkriterien liefern. Die Einordnung als Brand und die Rolle im Brandschutzkonzept hängen von Systemausführung, Zulassung, Planung und behördlichen Anforderungen ab.
Das ist projektabhängig. Für verlässliche Temperaturmessung sind eine geeignete Sensorfaser, Kabelführung, thermische Kopplung und geprüfte Dämpfungswerte entscheidend.
Die Reichweite ist produkt- und konfigurationsabhängig. Im aktuellen Abatec-Sortiment sind Varianten mit 2, 4, 8 und 10 km sowie unterschiedlicher Kanalzahl gelistet.
Benötigt werden Alarmregeln, Zonen, Datenpunkte, Schnittstellen, Protokolle, Verantwortlichkeiten und die Reaktion auf Warnungen. Diese Punkte sollten vor der Produktauswahl feststehen.