T-Abzweige & Kreuzverbindungen für Glasfaser-Kanalsysteme

Horizontale T-Stücke führen eine Kanaltrasse geradeaus weiter und ergänzen eine seitliche Abzweigrichtung; 4-Wege-Kreuzverbindungen verbinden vier horizontale Richtungen. Im FDS-Sortiment sind beide Komponententypen für die Kanalbreiten 100, 200 und 300 mm als Unterteil und separate Abdeckung gelistet.

Vor der Auswahl prüfen: benötigte Abzweigrichtungen, Kanalbreite sowie die übereinstimmende Kombination aus Komponententyp, Unterteil und Abdeckung.

T-Abzweig oder 4-Wege-Kreuzverbindung?

Die Auswahl richtet sich zuerst nach dem geplanten Verlauf der horizontalen Kanaltrasse. Ein horizontales T-Stück verbindet drei Richtungen: Die Haupttrasse wird weitergeführt und um einen seitlichen Abzweig ergänzt. Eine 4-Wege-Kreuzverbindung führt vier horizontale Richtungen an einem Kreuzungspunkt zusammen.

Komponententyp Funktion Gelistete Kanalbreiten Typische Anwendung Ergänzende Komponente
Horizontales T-Stück Verbindet drei horizontale Kanalrichtungen. 100, 200 und 300 mm Seitlicher Abzweig von einer weiterlaufenden Trasse. Unterteil und passende T-Stück-Abdeckung derselben Breite.
4-Wege-Kreuzverbindung Verbindet vier horizontale Kanalrichtungen. 100, 200 und 300 mm Kreuzungspunkt mit Weiterführung in mehrere Richtungen. Unterteil und passende Kreuzungsabdeckung derselben Breite.
Unterteil Bildet den Verlauf des jeweiligen Formteils. Typabhängig 100, 200 und 300 mm Basis der T- oder Kreuzverbindung. Typ- und breitenpassende Abdeckung.
Abdeckung Schließt die Oberseite des zugehörigen Formteils. Typabhängig 100, 200 und 300 mm Vervollständigung des ausgewählten Unterteils. Passendes T-Stück- oder Kreuzverbindungs-Unterteil.

Auswahl nach Kanalbreite

Bestehende Trasse fortführen

Bei einer Erweiterung muss die Breitenangabe des Formteils zum vorgesehenen FDS-Kanal passen. Die Produktliste führt T-Stücke und Kreuzverbindungen in 100, 200 und 300 mm.

Neue Trasse planen

Bei der Größenwahl sind Kabelmenge, Trassenverlauf und geplante Erweiterungsreserve gemeinsam zu betrachten. Für eine belastbare Auslegung sollten die Anforderungen des gesamten Kanalwegs einbezogen werden.

Wichtig für die Bestellung: Unterteil und Abdeckung sind als getrennte Produkte gelistet. Bezeichnung, Komponententyp und Breite müssen übereinstimmen; eine T-Stück-Abdeckung gehört nicht zu einem Kreuzverbindungs-Unterteil und umgekehrt.

Planung im FDS-Kanalsystem

T-Stücke und Kreuzverbindungen sind Formteile innerhalb einer vollständigen Kanaltrasse. Vor der Bestellung sollten Hauptweg, Abzweigrichtungen, Kanalbreiten, Übergänge und die benötigten Anschlusskomponenten gemeinsam geprüft werden.

  • Trassenverlauf und Anzahl der horizontalen Richtungen festlegen.
  • Breite der anschließenden Kanäle mit dem Formteil abgleichen.
  • Unterteil und Abdeckung als zusammengehöriges Paar auswählen.
  • Benötigte Kupplungen, Winkel, Endkappen oder Reduzierer im Gesamtverlauf berücksichtigen.
  • Bei Erweiterungen ausreichend Reserve und die Einbindung in die vorhandene Trasse einplanen.

Verwandte Komponenten

Die folgenden Kategorien helfen bei der Zusammenstellung des anschließenden Kanalwegs:

Häufige Fragen

Wann wird ein T-Abzweig im Glasfaser-Kanalsystem verwendet?

Wenn eine horizontale Haupttrasse weiterlaufen und gleichzeitig um eine seitliche Kanalrichtung ergänzt werden soll. Im Abatec Shop werden die Komponenten als horizontale T-Stücke bezeichnet.

Was ist der Unterschied zwischen T-Stück und Kreuzverbindung?

Ein horizontales T-Stück verbindet drei Kanalrichtungen. Die 4-Wege-Kreuzverbindung ist für vier horizontale Richtungen vorgesehen.

Welche Kanalbreite passt zu meinem FDS-System?

Das Formteil muss zur Breite der anschließenden FDS-Kanäle passen. In dieser Kategorie sind 100, 200 und 300 mm gelistet; bei Unsicherheit sollten vorhandene Komponenten und Trassenplanung abgeglichen werden.

Benötigen T-Stücke und Kreuzverbindungen eine separate Abdeckung?

Ja. In der geprüften Produktliste sind Unterteile und Abdeckungen als getrennte Produkte aufgeführt. Wählen Sie jeweils denselben Komponententyp und dieselbe Breite.

Lassen sich die Komponenten in eine bestehende Kanaltrasse einplanen?

Eine Einbindung ist grundsätzlich als Teil einer FDS-Trasse vorgesehen. Vor der Auswahl müssen jedoch Kanalbreite, Verlauf, Anschlusspunkte und die zusätzlich benötigten Systemkomponenten geprüft werden.

Welche Angaben werden für eine projektbezogene Auswahl benötigt?

Hilfreich sind Trassenplan, Kanalbreiten, gewünschte Abzweigrichtungen, vorhandene Systemkomponenten, Kabelmenge und geplante Erweiterungsreserve.